Wasserverband Wagram – Stellenausschreibung

Beim Wasserverband Wagram gelangt die Stelle eines/r Mitarbeiters/in mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden zur Besetzung. Der Wasserverband Wagram besteht aus den Mitgliedsgemeinden Grafenwörth, Grafenegg und Fels am Wagram. Der Verbandssitz ist in der Marktgemeinde Fels am Wagram.

Stellenausschreibung

Schüler Gruppe b

Gastfamilien für den Sommer 2019 gesucht!

Gastfamilien gesucht für den Sommer 2019

Termine:
Sa., 22.6. – So., 14.7.2019
Sa., 13.7. – So., 4.8.2019
Sa., 3.8. – So., 25.8.2019

3 Wochen in Österreich bedeuten Erholung für Körper und Seele der Kinder!

Mehr als 75% aller Emissionen gingen nach der Katastrophe von Tschernobyl (Ukraine) auf das Gebiet Weißrusslands (Belarus) nieder. Sehr viele Bewohner der Republik Belarus sind nach wie vor erhöhter Strahlung ausgesetzt. Schüler Gruppe b

Ein Erholungsaufenthalt in unbelasteter Umgebung, bei gesunder Ernährung ist besonders für Kinder sehr wertvoll. Seit 1994 werden durch das Projekt „Erholung für Kinder aus Belarus“ pro Sommer bis zu 250 Kinder zur Erholung nach Österreich eingeladen.

Die Kinder zwischen 9 und 15 Jahren werden für drei Wochen in Familien untergebracht und betreut.

Die Kinder kommen aus bedürftigen Familien, sind erholungsbedürftig, aber nicht krank. Sie werden kranken- und unfallversichert sein. Besonders geeignet sind Familien, die selbst Kinder im genannten Alter haben. Aber auch „Großeltern“-Gastfamilien können sich gerne an der Aktion beteiligen. Die Kinder sollen in der Familie mitleben wie eigene Kinder.

Pro Kind soll von den Gastfamilien ein (Fahrt-)Kostenbeitrag in der Höhe von € 140,– geleistet werden.

Für Sponsoren/Paten, die sich an den Kosten beteiligen (z.B. Kostenbeitrag für ein Kind), sind alle sehr dankbar.

Informationen: Tel.: 02742 9005 15466 (NÖ Landesjugendreferat) oder 0676 96 04 275

www.belarus-kinder.net oder info@belarus-kinder.net

Stellenausschreibung für Königsbrunn

Bei der Marktgemeinde Königsbrunn gelangt ein Dienstposten in der Finanzverwaltung inkl. Gemeindebuchhaltung mit einem Beschäftigungsausmaß von 40 Stunden zur Besetzung.

Weitere Informationen: Stellenausschreibung

Fotowettbewerb

Fotowettbewerb

Der Fotowettbewerb

Egal, ob Bregenzerwald, Salzkammergut, die Kärntner Seen, die Waldviertler Moore oder die pannonische Tiefebene, egal, ob die Tiroler Schützen, die oberösterreichischen Goldhaubenfrauen oder die steirischen Apfelmänner – Österreichs landschaftliche Vielfalt und Kultur spiegeln sich auch in den Menschen wider. Die österreichischen Gemeinden sind die Summe all dieser Unterschiedlichkeiten – und das möchte der Österreichische Gemeindebund als kommunale Interessenvertretung auch auf der Homepage, dem Social Media Auftritt oder seinen Printprodukten zeigen.

FotowettbewerbDaher startet der Österreichische Gemeindebund einen österreichweiten Fotowettbewerb! Wir suchen Ihre Fotos und Schnappschüsse, die Ihre Sichtweise auf Ihre Gemeinde zeigen. Was macht Ihre Gemeinde aus? Bei welchem Platzerl, Fest, Gebäude oder Ereignis sind Sie stolz, in Ihrer Gemeinde zu wohnen? An welchem Punkt haben Sie das Gefühl des „Nachhausekommens“?

Bis 6. Jänner 2019 einreichen und gewinnen!

Alle Schnappschüsse, fotografischen Meisterwerke und Lieblingsfotos können Sie bis 6. Jänner 2019 für den Wettbewerb einreichen. Der Gewinn ist ordentlich! Insgesamt suchen 500 Euro einen neuen Besitzer. Diese teilen sich auf die Gewinner wie folgt auf:
1. Platz: 350 Euro
2. Platz: 100 Euro
3. Platz: 50 Euro

Zusätzlich wird das Gewinnerbild auch noch das Cover des Zukunftsberichts 2019 zieren!

Wer kürt den Gewinner?

Nachdem im Büro des Österreichischen Gemeindebundes eine anonyme Erstauswahl getroffen wurde, sind die Gemeindevertreter/innen und Gemeindebediensteten am Zug: Diese können via kommunalnet.at im Jänner ihren Favoriten aus den zehn besten wählen.

Wer gewinnt, wird im Jänner über die Medien des Österreichischen Gemeindebundes kommuniziert.

Welche Fotos darf man einreichen?

Einreichen kann man jedes Foto, das man erstens selbst gemacht hat, das bevorzugt querformatig ist und einen Bezug zu einer Gemeinde darstellt. Dies kann ein Detail, ein Gebäude etc. ebenso sein, wie eine schöne Landschaftsaufnahme. Auch bei den Jahreszeiten gibt es keine Beschränkungen. Wichtig ist, dass das Einzigartige der Gemeinde oder ein einzigartiger Moment, eine tolle Stimmung sichtbar wird. Fotomontagen und analoge Bilder werden in den Wettbewerb nicht mit aufgenommen.

Alle weiteren Hinweise finden Sie in den Teilnahmebedingungen. (Hier kommen Sie zu den Teilnahmebedingungen)

Stellenausschreibung Marktgemeinde Kirchberg

Bei der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram gelangt ein Dienstposten in der Finanzverwaltung inkl. Gemeindebuchhaltung mit einem Beschäftigungsausmaß von 40 Wochenstunden zur Besetzung.

Stellenausschreibung

Gemeinsam Sicher Newsletter

Gemeinsam Sicher Newsletter September – Oktober 2018

Technische und elektronische Sicherungen sind der wirksamste Einbruchsschutz. Präventionsbeamte des Bezirkspolizeikommandos kommen ins Haus und beraten kostenlos.

Tel. 059133/3280/305 E-Mail: bpk-n-tulln@polizei.gv.at

Wertvolle Tipps, wie Sie sich vor Einbrüchen schützen können, finden Sie auch unter dem folgenden Link: http://bundeskriminalamt.at/202/Eigentum_schuetzen/start.aspx#a2

Im Frühjahr ist nun ebenso saisonal bedingt wieder verstärkt mit Fahrraddiebstählen zu rechnen. Achten Sie daher auf Ihr Bike und befolgen Sie die Präventionstipps auf der Gemeinsam.Sicher Homepage.

www.gemeinsamsicher.at

 

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Zum Jubiläum von Martin Johann Schmidt

Martin Johann Schmidt – Der Unternehmer

Die Welt des Jahres 1718, in dem Martin Johann Schmidt geboren wurde, war eine Welt, die sich gerade von den Schrecken großer Kriege erholt hatte:

1718 wurde der Friede von Passarowitz geschlossen, damit kamen Länder, die über 200 Jahre im Besitz der Osmanen gewesen waren, zu Österreich. Damit eröffneten sich für die Wirtschaft der Habsburgermonarchie ungeahnte Möglichkeiten: Kaufleute der habsburgischen Länder waren ab nun im osmanischen Reich, in der Levante, entlang des gesamten Laufes der Donau und in den Häfen des Schwarzen Meeres zugelassen. Der Friede von Passarowitz bedeutete nicht nur ein Ende der 200jährigen Bedrohung durch die Osmanen, nein, er bedeutete auch die endgültige Öffnung und Orientierung des Reiches nach Osten.

Überall im Lande entstanden barocke Prachtbauten:

Große Äbte förderten die Künste: Berthold Dietmayr in Melk, Hieronymus Übelbacher in Dürnstein, Wilhelm von Schmerling in Herzogenburg, Gottfried von Bessel in Göttweig und Dominik Gußmann in Seitenstetten.

Die rege Bautätigkeit, die florierende Wirtschaft, die Geldmengen, die im Umlauf waren, zogen Handwerker nach Südosten, unter ihnen war auch der aus der kleinen Ortschaft Bönstadt bei Frankfurt am Main stammenden Johannes Schmidt. Wann genau er in die österreichischen Lande kam, wissen wir nicht, ebenso wenig wissen wir, wie er zu seiner Profession – dem Beruf eines Bildhauers – gekommen war; allerdings erforderte und erfordert der Beruf eines Fassbinders, den sein Vater ausübte, mehr als nur handwerkliches Können – oft wurden die Fassböden ja mit Schnitzereien verziert.

Am 27. November 1714 ehelichte der damals 30jährige in Grafenwörth Katharina Paumgartner, die Tochter des fürstlich Trautsonschen Hofgärtners Thomas Paumgartner auf Schloß Friesing bei St. Pölten. In den Ehematrikeln in Grafenwörth finden wir dazu die entsprechende Eintragung: Zeugen sind Nikolaus Seitl, Schuhmacher in Hollenburg und Georg Salakh aus Friesing.

Johann Schmidt war vermutlich bereits damals für Dürnstein tätig, das wäre eine Erklärung für den Wohnsitz Grafenwörth, denn die Pfarre Grafenwörth war damals dem Augustiner-Chorherrenstift Dürnstein inkorporiert, seit der Aufhebung des Stiftes 1788 gehört diese sowie die Pfarre Grafenwörth zum Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg.

1715 wird der Familie das erste Kind geboren – Johannes Andreas – er wird Schlossermeister; das zweite Kind ist Martin Johann, drei weitere Kinder folgen, durchwegs Mädchen, die früh verstorben sein dürften.

Der fortschreitende Bau von Dürnstein machte es vermutlich notwendig, dass die Familie Schmidt näher zum Bauplatz zog; 1726 übersiedelten sie von Grafenwörth in den Förthof, der dem Stift Dürnstein gehörte. Für die Ausstattung des sog. Neugebäudes in Dürnstein fertigte Johann Schmidt Bilderrahmen, Spiegelrahmen und Sessel, für die Kirchenportale und den Turm Sandsteinfiguren und Reliefs und auch die in Holz gefertigte Innenausstattung der Stiftskirche stammt von seiner Hand.

In diesem künstlerischen Milieu wächst Martin Johann Schmidt auf. Hier erhält er seine ersten Anregungen.

In der kurzen biographischen Notiz, die sein Sohn Johann 1845 verfasste, heißt es:

„Sein Sohn Martin zeigte frühzeitig eine große Anlage zur Malerei und in diesem Eifer zeichnete er theils mit Rothstein, wieder theils mit Kreide, auf alle Mauern, Tore und Türen, weil er kein Papier hatte; dies mißfiel natürlich den Stiftsgeistlichen, der Prälat verwies ihm dieses, und gab ihm blattweise Papier, daß er mit Nummern bezeichnete, und sich jedes Stück zurückbringen ließ. In dieser Zeit war ein Maler, Gottlieb Starmayr, im Stifte, um die nötigen Gemälde zu verfertigen, dieser nahm den kleinen Martin Schmidt in die Lehre, wo er sich in kurzer Zeit so auszeichnete, daß er alle Gemälde, welche Starmayr angefangen hatte, ganz verfertigte, da Starmayr kein Liebhaber vom Arbeiten war und lieber mit dem Prälaten, der ihn lieb gewonnen hatte, aß, trank und spielte, und eben dieses war die Ursache, daß der kleine Schmidt so schnelle und gute Fortschritte machte, da ihm sein Meister alles überließ.“

Dieser Bericht erinnert uns an die verkitscht-verklärte Darstellung eines Kindergenies.

Was an dieser biographischen Notiz sicher stimmt, ist, dass Schmidt bei Gottlieb Starmayr lernte. Das beweist auch ein vor einigen Jahren im Kunsthandel aufgetauchtes Skizzenbuch des Malers, in dem sich zwischen Zeichnungen Starmayrs auch solche Schmidts befinden, die bezeichnet sind mit „von seinem Schüler“. Das Skizzenbuch zeigt Starmayr als guten Zeichner und belegt die große Fülle ikonographischen Materials, die in Dürnstein kursierte: Szenen aus der Passion Christi, Todes- und Gerichtsdarstellungen, Bildnisse, mythologische Szenen, Triumphzüge, Tier und Puttostudien.

Die Arbeitsweise, wie sie zur reichhaltigen Ausstattung des Stiftes  Dürnstein entwickelt wurde, prägte das Schaffen Schmidts und in der Folge seine Art der Ausbildung, wie er sie später den Schülern in seiner Werkstatt angedeihen ließ: eine reiche Sammlung an Gemälden, Druckgraphik und illustrierten Büchern diente als Vorlagenmaterial. Schon 1743 erwarb Schmidt eine Stichfolge von Heiligen des Benediktinerordens; Gebrauchsspuren belegen, dass er diese Stiche als Vorlagen verwendete. Diese ersten Blätter gehörten zum Grundstock einer Sammlung von Gemälden, Kupferstichen, Zeichnungen etc., die Schmidt im Laufe seines Lebens anlegt und die in seinem Nachlass 400 Handzeichnungen, 300 Kupferstiche und 362 Ölgemälde umfasste. Schmidt regt auch seine Schüler zum Anlegen solcher Sammlungen an und stellt ihnen eigenhändige Ölskizzen, Zeichnungen, Kupferstiche etc. zur Verfügung. So überlässt er P. Koloman Fellner eine Reihe von Handzeichnungen, die dieser in zwei Klebebänden zusammenfügt. Die beiden Bände existieren leider nicht mehr.

Die erste auch durch schriftliche Quellen belegte Tätigkeit Schmidts zeigt ihn dann auch an der Seite Starmayrs: 1740 schmückt Starmayr den Ratssaal in Retz mit Fresken aus, in einer Inschriftkartusche hinter dem Ofen findet sich die Inschrift: „Neugewölbt und zu standten gebracht von Anton Franz Ebner, Bau- und Maurer-Meister, gemahlen von Gottlieb Joh. Starmayr und Martin Johann Schmidt 1741.“

Seine Karriere beginnt in Stein

1745 arbeitet Schmidt an der ersten barocken Ausstattung für die Pfarrkirche in Stein an der Donau mit: Drei Altarbilder entstehen. Noch ringt er um seinen Stil – eigentlich ist er ja Autodidakt, von Starmayr wird er nicht besonders viel gelernt haben, weder besuchte er die Akademie in Wien, deren Mitglied er erst 1768  wurde, noch haben wir Kenntnis über Studienreisen ins Ausland.

Die Figuren seiner Bilder sind relativ großformatig, füllen, ja sprengen fast das Bildformat. Ein Vergleich der Bilder dieser ersten Jahre zeigt einen Künstler, der sich vorsichtig an die malerischen Qualitäten herantastet, die in Zukunft seinen Stil und damit seinen Erfolg ausmachen werden: das Arbeiten mit Hell-Dunkel, die sorgsame Behandlung der Stofflichkeit und nicht zuletzt ein tiefes religiöses Empfinden, das aus allen seinen Werken spricht.

1749 erhielt er die ersten Aufträge von Bettelorden: ein Seitenaltarbild für die Dominikanerkirche in Retz  und das Rosenkranzbild für die Dominikanerinnenkirche in Imbach.

Im selben Jahr malte Schmidt für die Pfarrkirche in Groß-Weikersdorf ein Altarbild:

Mit Groß-Weikersdorf trat der Künstler aus dem engeren lokalen Rahmen seiner Heimat heraus. Die Errichtung dieser Kirche stand in enger Verbindung mit einigen bedeutenden adeligen Familien: den Althans, den Kuefsteins, den Enkevoirt und den Breuners. Der Bau war ein Werk des führenden Architekten Joseph Emanuel Fischer von Erlach, an der Ausschmückung wirkten Martino Altomonte und Carl Aigen mit. Den Auftrag dürfte der Verwalter des Schlosses Grafenegg Johann Matthäus Wödl Schmidt vermittelt haben. Wie die Vorgangsweise bei der Wahl des Motivs durch den Stifter – Graf Anton von Breuner – erfolgte, lässt sich anhand eines Briefes rekonstruieren:

„Wegen des altar blatt haben wür die stürzung in der moldau ausgesucht, weillen es das beste stuck unter allen ist gewesen“.

Schmidt hatte also dem Auftraggeber mehrere Vorschläge in Form von Entwürfen vorgelegt.

Die fünfziger Jahre bringen den ersten Aufschwung für die Werkstatt. 1750 entstehen das Hochaltarbild für die Pfarrkirche in Stein mit dem hl. Nikolaus als Patron der Schiffer und das Seitenaltarbild mit der Taufe Christi. Leider fiel dieses Ensemble einer missverstandenen Form der Denkmalpflege im vorigen Jahrhundert zum Opfer.

In diesen Jahren wurden Kontakte mit den wichtigsten Auftraggebern der Zukunft geknüpft: Durch seinen Vater Johann Schmidt kam er  sicher schon früh mit dem Benediktinerstift Göttweig in Berührung, in dessen Kupferstichsammlung er ja auch intensive Studien betrieb. Pater Urban Schaukegl, seit 1753 Subprior und Novizenmeister in Göttweig empfahl Martin Johann Schmidt an seinen Bruder Josef Schaukegel weiter, der in Stift Seitenstetten Pater war:

Als Pater Joseph Schaukegel im Jahr danach die „Camerey“ im  Stift Seitenstetten übernahm, hatte er die Möglichkeit künstlerische Aufgaben zu vergeben:

Der erste große Auftrag betraf die Ausstattung des Tafelzimmers bzw. der Tafelstube – das Gästerefektorium des Stiftes.

1759 wird Schmidt dann auch für die Ausstattung des Sommerrefektoriums herangezogen: 19 zum Teil großformatige Bilder zieren den Raum, Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, die in Verbindung mit Essen und Trinken stehen, Abtporträts und historische Bilder zur Geschichte des Stiftes – ein gewaltiger Auftrag für eine Werkstatt – aber zu diesem Zeitpunkt ist Schmidt sicher nicht mehr allein tätig,

Aus dem Jahr 1762 hat sich die „Seelbeschreibung“ von Krems und Stein erhalten: Zu dem Haus Steiner Landstraße 192, das Schmidt 1755 erworben hat, finden wir die Eintragung:

„Martin Schmidt d. äussern Raths u. Mahler alt 43 J., Maria Elisabetha dessen Ehegemahlin alt 34 J. Kinder: Thecla alt 4 J., Vincentius Fererius alt 2 3/4 J., Maria Anna alt 3/4 J., Dienstleute: Maria Anna Haniföglin alt 22 J., Katharina Walhin; Johann Georg Wampacher alt 19 J.“

Besonders schwierig gestaltete sich für den Künstler sicher der Zugang zu den vier historischen Szenen, die die Gründungsgeschichte des Klosters ins Bild übertragen. Dafür fehlten naturgemäß entsprechende ikonographische Vorlagen. Schmidt holte die Ereignisse des 12. Jahrhunderts in seine Zeit hinein.

Die Damen – wie hier Helisäa, die gemeinsam mit ihrem Gemahl Udalschalk, Graf von Stille und Heft den Plan des zu erbauenden Klosters begutachtet – tragen kostbare Barockkleider, die Männer erscheinen in fürstlichen Gewändern. Mit feinen Lasuren arbeitet er die Stofflichkeit heraus. Der Betrachter erlebt Szenen wie im Theater. Ein reicher Fundus an Gesten schafft Dramatik, Bewegung und Abwechslung. Genreelemente, wie Pagen, Hündchen oder auch nur Werkzeug, wie hier bei dem Bild Vordergrund, ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und binden ihn so ins Geschehen ein.

Die Bilder für das Sommerrefektorium waren noch nicht einmal vollendet, als bereits die nächsten Aufträge eintrafen: Aufträge, nicht nur aus dem engeren Umfeld, wie etwa für die Melkerhofkapelle in Wien oder für die Pfarrkirche in Schwechat – mit Seitenstetten hatte sich für Schmidt das Tor in den Westen geöffnet: Sein weiterer Weg führte ihn nach St. Peter in Salzburg, nach Asbach in Bayern, nach Laibach, Waiz in Ungarn, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen.

Daneben trat immer stärker die Anfertigung von kleinformatigen Andachtsbildern in den Vordergrund. Die folgenden Jahre brachten die Aufnahme in die Akademie (1768), weiters zahlreiche Aufträge für Altarbilder in niederösterreichischen Pfarrkirchen, 1775 die Ausstattung des Refektoriums für das Chorherrenstift in Spital am Pyhrn.

Schmidt war auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Für den großen Erfolg der Werkstatt war aber nicht nur die künstlerische Qualität seiner Werke verantwortlich, er verstand es auch, sich und seine Arbeit gut zu verkaufen: Bereits von dem 1750 entstandenen Hochaltarbild in der Pfarrkirche in Stein fertigte er auch eine Radierung an. Zunächst wurde das Bild umgezeichnet und dann auf die Kupferplatte übertragen.

Das Endprodukt war nicht nur ein gut verkäufliches Produkt, wie ein Brief des Kunsthändlers Pascal Artaria an P. Koloman Fellner belegt, in dem dieser 1783 berichtete, dass er an einen Mailänder Sammler, der eigentlich Rembrandtradierungen kaufen wollte, einen ganzen Schwung Schmidtscher Radierungen verkaufte, sondern auch ein ausgezeichneter Werbeträger.

So existiert auch vom Sonntagberger Altarbild aus dem Jahr 1767 eine Radierung, und durch einen glücklichen Umstand hat sich auch die Umzeichnung erhalten, bei der man noch den Vorgang des Kopierens auf die Platte ablesen kann. Das Altarbild mit der „Aufnahme Mariens in den Himmel“ war der erste Altarbildauftrag des Stiftes Seitenstetten an Martin Johann Schmidt. Das Honorar war hoch: er erhielt 600 Gulden.

Das Bild zeigt eine weitere Qualität des Künstler: Selbst bei einem derart großen Format – das Bild ist 525 cm hoch und 300 cm breit – schafft er es, die innige gefühlsbetonte Beziehung der Figuren zueinander herauszuarbeiten. So wie seine kleinformatigen Andachtsbilder laden auch die großformatigen Gemälde zur meditativen Versenkung ein.

Schmidt als Porträtist

Von der Hand Martin Johann Schmidts haben sich auch zahlreiche Porträts erhalten, die leider weniger bekannt sind.

Man weiß zwar, dass Schmidt auch als Porträtist ein „Schnellmaler“ war, der sich oft mit einer Sitzung begnügte. Seine Porträts zeigen aber höchste Qualität:

1764 z. B. entstand das Bildnis der Anna Geyer, Gutsbesitzerin in Oberfucha. Mit brutaler Härte zeichnet er realistisch das Gesicht der 75jährigen Frau: das vielleicht durch einen Schlaganfall halb geschlossene rechte Auge, die vielen Runzeln, die von einem harten, entbehrungsreichen Leben erzählen. Mit Brillanz arbeitet er die Stofflichkeit der Kleidung heraus: die zarte filigrane Spitze des Halstuchs, das schimmernde Gewirk der Goldhaube.

Kreuzweg in Mautern

Seit den 60er Jahren setzte sich Martin Johann Schmidt intensiv mit der Passion Christi auseinander. Im Alterswerk gelangen ihm besonders ergreifende Varianten dazu.

Eine seiner frühesten Auseinandersetzungen mit diesem Thema schuf er für die dem Benediktinerstift Göttweig inkorporierte Pfarrkirche von Mautern: Hier malte er in den 60er Jahren die Kreuzwegbilder. In den vierzehn kanonischen Stationen schildert der Künstler das geduldig ertragene Leiden des Herrn und fordert den Gläubigen zum Mitleiden auf.

Die Ausstattung der Kirchen mit Kreuzwegen wurde zu einer der wichtigsten malerischen Aufgaben in 18. Jahrhundert. Seit 1731 konnte man einen Ablass durch Besuch des Kreuzweges in jeder Kirche gewinnen. Bis zum ausgehenden 17. Jahrhundert musste man dazu die Kreuzwegstationen in Jerusalem besuchen. 1686 verlieh Papst Innozenz XI sämtlichen in Franziskanerkirchen befindlichen Kreuzwegen die Ablassgewalt, allerdings nur für Ordensträger.

Zumeist lag die Ausführung in der Hand von zweitrangigen Werkstätten oder wurde von Gehilfen ausgeführt. Aus der Werkstatt Martin Johann Schmidts haben sich 55 Ausführungen in Öl erhalten, die in nahezu allen Fällen den Mauterner Kreuzweg als Vorbild verwenden.

Für Grafenwörth fertigte Anton Mayer 1826 den Kreuzweg an. Er war sein letzter Schüler und jüngster Mitarbeiter. Wie sein Lehrer stammte er aus Grafenwörth. Dort wurde er am 1. Juni 1775 als Sohn des Malers Anton Mayer geboren. Seine wirtschaftliche Lage war nach dem Ableben Schmidts keineswegs rosig. Das Wohnungsproblem ließ ihn mehrfach bei dem Rat der Stadt Stein  vorstellig werden. In den Jahren 1805, 1821, 1822, 1823 stellte er Anträge auf Wohnungen in städtischen Besitz. 1823 erhielt er eine Wohnung im Rathaus in Stein zugesprochen, die er 1843 aufkündigte. Er verstarb am 5. Juli 1852 in Stein als letztes noch lebendes Mitglied der Werkstatt Martin Johann Schmidts.

Der späte Eintritt in die Werkstatt wenige Jahre vor ihrer Auflösung verringerte die Chance Mayers auf eine fundierte Ausbildung und eine aussichtsreiche künstlerische Karriere. Dazu kam noch ein Überangebot an Künstlern zu einem Zeitpunkt, als die wichtigen kirchlichen Aufträge für Klöster und Pfarrkirchen bereits vergeben und ausgeführt waren. So finden wir Mayer dann zumeist nur mit kleineren Aufträgen beschäftigt, so etwa mit Kreuzwegzyklen oder Kirchenfahnen.

Die Fresken hier im Kirchenraum entstanden zu einem früheren Zeitpunkt. 1791 führte sie Leopold Mitterhofer, ein weiterer  Mitarbeiter Schmidts aus.

Am 28. März 1761 wird dieser Leopold Mitterhofer als Sohn des Johann Jakob Mitterhofer und der Magdalena Mitterhofer, geb. Lindenthal, in Langenlois geboren. Sein Vater nennt sich in seinem Testament „bürgerlicher Maler“ und auch der Großvater mütterlicherseits war als Maler tätig. Die Beantwortung der Frage, ob Leopold in der väterlichen Werkstatt die notwendigen Grundkenntnisse erworben hatte oder gleich bei Schmidt angefangen hatte, muss offen bleiben. In den Briefen Schmidts wird er 1782 in einem Postscript erwähnt:

„Wan H. Österreicher auf das künftige Jahr widerum nacher Stein komet, so kan das Martins Altar blatl nach dem Original scitzirt werden, den des Leopold seine Arbeit ist sehr unrichtig in der Zeichnung und unfleissig in der Mahlerey, mithin würde der Herr ein schlechte Forlag haben nach ihme etwas zu copieren…“.

1787 sucht Mitterhofer bereits beim Rat der Stadt um „Schutzgewährung seiner Kunst“ an; diese wird ihm mit der Auflage gewährt, nicht als Vergolder tätig zu werden. Im selben Jahr ehelicht er die Tochter des Steiner Maurermeisters Johann Michael Ehmann. 1803 erwirbt Mitterhofer von seiner Schwiegermutter das Haus Nr. 169 in Stein, sucht um Erteilung des Bürgerrechtes an und legt am 29. November 1803 den Bürgereid ab. Zu diesem Zeitpunkt verfügt er bereits über ein beträchtliches Vermögen und tritt als Darlehensgeber auf. Nach dem Tod seiner Ehefrau 1812 verkauft Mitterhofer im folgenden Jahr sein Haus an seinen noch minderjährigen Sohn und geht nach St. Pölten. 1814 sucht er als dort ansässiger „Zeichenmeister“ um Erteilung des Bürgerrechtes an. Ab 1819 wird er mehrfach als „Maler in St. Pölten“ in den Ratsprotokollen genannt. Dann verliert sich seine Spur.

Schmidts künstlerischen Qualitäten sind wohl unbestritten: Er ist der Meister des spätbarocken Altar- und Andachtsbildes. Er verstand es in seiner Werkstatt einen derart einheitlichen Stil zu schaffen, dass Werke, wie die Ausstattung der Göttweig inkorporierten Pfarrkirche in Kilb den Eindruck eines Gesamtkunstwerkes vermitteln. Ähnliches gilt für die kompositorische und inhaltliche Einheit der Altäre. Trotz der Fülle der durch seine Werkstatt gegangenen Aufträge ist es ihm immer wieder gelungen, neue Varianten zu einem alten Thema zu schaffen. Gleichzeitig war Schmidt ein geschickter Unternehmer: Er verstand es die notwendigen Verbindungen für eine fruchtbare Tätigkeit der Werkstatt zu schaffen, die notwendige Werbung für seine Bilder zu machen: Dazu gehört die Umsetzung in das Medium der Radierung, dazu gehört der Umstand, dass nahezu kein Altarbild unsigniert seine Werkstatt verließ, dazu gehört auch das Geschick, mit dem er seine Mitarbeiter so ausbildete, dass sie sich seinem Stil nahezu völlig angleichen konnten, wie die zahllosen aus der Werkstatt Schmidts stammenden Werke belegen, die sich stilistisch keiner bestimmten Person zuschreiben lassen.

Unbenannt

Jubiäumsmesse 300. Geburtstag Martin Johann Schmidt

Wir feiern den bedeutenden Barockmaler Martin Johann Schmidt, der am 25. September 1718, also vor genau 300 Jahren, in Grafenwörth geboren wurde.
Sein Vater, der Bildhauer Johann Schmidt, war aus Frankfurt am Main nach Grafenwörth zugewandert, um für das Stift Dürnstein zu arbeiten. Die Familie übersiedelte bald nach Stein, wo Martin Johann Schmidt zeiVorankuendigung_Festmesse_MJS_komprtlebens wohnte. Der als „Kremser Schmidt“ bekannte Maler ist wohl der herausragendste Maler des österreichischen Spätbarocks und einzige aus Niederösterreich stammende Barockmaler internationalen Formats. Seine Auftraggeber waren vor allem Klöster und Kirchen (Benediktinerstift Seitenstetten, Göttweig, Melk, …). Es gab aber auch einen bedeutenden weltlichen Kreis von Bestellern. Dank seines großen Fleißes und seines langen Lebens – er starb 1801 83jährig – hinterließ er ein umfangreiches Werk. Sein Grab liegt am Steiner Friedhof. In Grafenwörth erinnert ein von Prof. Hans Freilinger gestaltetes Denkmal bei seinem Geburtshaus (Markt 15) an den Spätbarockmaler.
Spuren des großen Künstlers finden sich auch in unserer Pfarrkirche: die Kreuzwegstationen stammen von seinem Schüler Anton Mayer und die Deckenfresken schuf sein letzter Schüler Leopold Mitterhofer. Die Hochaltarskulpturen sind ein Werk von seinem Vater Johann Schmidt. Mit dieser Festmesse wollen wir die Person und das Werk von Martin Johann Schmidt würdigen und gleichzeitig allen Interessierten einen Einblick in sein Leben und sein Werk geben.

Die Jubiläumsmesse findet am 30. September 2018 um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Grafenwörth statt.

Sirenensignale

Tag des Zivilschutzes am 6. Oktober

Der Schutz des Menschen ist vorrangiges Ziel des Zivilschutzes. Mit dem Zivilschutz möchte der Staat seinen Bürgern helfen, Katastrophen und Notsituationen bestmöglich zu bewältigen. Dazu müssen die Menschen aber auch selbst etwas zu tun bereit sein. Und des-wegen wird einmal im Jahr – jeweils am ersten Samstag im Oktober – in Österreich der so genannte „Zivilschutztag“ begangen. Heuer ist das der 6. Oktober. Und auch heuer soll dieser spezieller Thementag nicht nur die Zivilschutzsignale in die Erinnerung der Österreicher rufen, sondern auch helfen, für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Nicht erst seit den Chemiekatastrophen von Seveso und Bhopal sowie den Reaktorunfällen von Tschernobyl oder Fukushima wissen wir, dass nicht nur Naturkatastrophen großen Schaden anrichten können. Und gerade die Katastrophe von Tschernobyl hat gezeigt, dass sich Katastrophen auch auf weit entfernte Staaten auswirken können. Die Bürger Österreichs fordern daher zu Recht vorbeugende Maßnahmen zur Bewältigung von Notsituationen. Und sie hätten auch kein Verständnis dafür, würde man den Zivilschutz auf den nicht ganz auszuschließenden Fall eines militärischen Konfliktes begrenzen. Und weil die Wahrscheinlichkeit, durch Unfälle im Alltag, Naturkatastrophen und technische Katastrophen betroffen zu sein, in unserer technisierten Gesellschaft immer mehr ansteigt, gewinnt der „Selbstschutz“ in unserem Alltagsleben immer mehr an Bedeutung.

Doch was bedeutet „Selbstschutz“? Mit diesem Begriff ist grob die Überbrückung der Zeitspanne vom Eintritt einer Notsituation bis zum Eintreffen und Wirksamwerden einer organisierten Hilfe gemeint. In „Amtsdeutsch“ handelt es sich dabei um das persönliche Verhalten in von außen kommenden Notsituationen, die Selbsthilfefähigkeit des Einzelnen, sich auf Krisen, Katastrophen, Unglücksfälle oder den Verteidigungsfall vorzubereiten. Wird der Begriff „Selbstschutz“ im Zusammenhang mit Notwehr gebraucht, steht er für verschiedene Möglichkeiten der Gegenwehr, insbesondere um Schäden für Leib und Leben und für Sachen abzuwenden. Diese Bedeutung soll hier nicht abgehandelt werden. Was allerdings im Zusammenhang mit „Selbstschutz“ kompliziert klingt, ist in Wahrheit nicht ganz so schlimm: Allgemein gesehen geht es einfach darum, in einem Krisenfall nicht sofort von fremder Hilfe abhängig zu sein!

Grundsätzlich ist anzumerken, dass der Wille zum Selbstschutz allein nicht genügt. Nur wer sich auch die notwendigen Kenntnisse aneignet und die entsprechenden materiellen Vorsorgen trifft, wird in der Lage sein, den Selbstschutz aktiv zu betreiben. Denn es kann durchaus bis zu mehreren Tagen andauern, bis – im Fall großräumiger Katastrophen – Hilfe bis in die entlegensten Dörfer vordringen kann. Hinsichtlich einer Vorsorge empfiehlt der Österreichische Zivilschutzverband:

  • Lebensmittelreserven für mindestens zwei Wochen anlegen, dabei nicht nur mit den üblichen Grundnahrungsmittel oder Lebensmittel in Dosen, sondern auch Langzeitlebensmittel, die bis zu 25 Jahre halten (im Camping- oder Outdoor-Fachhandel zu erhalten)
  • Für sauberes Trinkwasser vorsorgen (falls sich Rohrbrüche ereignen oder eine Evakuierung vorgenommen wird), zum Beispiel durch entsprechende chemische Tabletten oder durch Filter, die ebenfalls im Camping- oder Outdoor-Fachhandel erhältlich sind
  • Vorsorge für einen Energieausfall durch Campingkocher und batteriebetriebene Informations-mittel treffen.
  • Notgepäck bereitstellen, zum Beispiel einen gefüllten Rucksack mit Erste-Hilfe-Material, Rundfunkgerät mit Kurbel, Kopien von Dokumenten, Verpflegung für mindestens zwei Tage, Feuer-zeug, Outdoorbekleidung, Transportmittel wie ein Schlauchboot, Leichtzelt und weiteres – als Vorsorge, wenn das Haus oder die Wohnung bei Überschwemmung, Chemieunfall oder Hausbrand verlassen werden muss.
  • Bei langfristigen Notlagen sind Haushalte mit eigenem Gemüse- und Kartoffelanbau im Vorteil

Detailinformationen, etwa wie ein „krisenfester Haushalt“ aussehen kann, und welche und wie viele Lebensmittel und Wasser dafür benötigt werden, finden Sie auf der Homepage des NÖ Zivilschutzverbandes, www.noezsv.at.

Und nicht zuletzt ist es für jede Österreicherin und für jeden Österreicher wichtig, die Sirenensignale zu kennen.

HAUSER Thomas
Landesgeschäftsführer

Niederösterreichischer Zivilschutzverband
Langenlebarnerstrasse 106
3430 Tulln

02272/61820 28
02272/9005 13198
0664 8444489
thomas.hauser@noezsv.at

Autofrei

Einzelfahrschein wird zur Tageskarte – Autofreier Tag

Am 22. September wird der Einzelfahrschein zur Tageskarte

Wer am Autofreien Tag ein Öffi-Ticket kauft, kann bis 24:00 Uhr beliebig oft auf seiner Strecke fahren

Auch in diesem Jahr findet wieder ab dem 17. September in ganz Europa die europäische Mobilitätswoche statt. Den Abschluss bildet am 22. September der sogenannte Autofreie Tag. Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) nutzt diesen Tag um möglichst viele Menschen zum Ausprobieren von Öffis zu motivieren. So gilt am Samstag, den 22. September 2018, in ganz Wien, Niederösterreich und dem Burgenland der Einzelfahrschein als Tageskarte: Wer ein Vollpreisticket für Bus, Bahn und Bim kauft, kann auf der gewählten Strecke bis 24:00 Uhr beliebig viele Fahrten unternehmen. Die VOR-Ticketaktion gilt im gesamten Verbund und damit auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausgenommen sind touristische Bahnen, Züge der WESTbahn sowie der City Airport Train. Nähere Infos zu allen Fahrplänen und Tickets stehen unter www.vor.at zum Abruf bereit.

Einfach von A nach B mit dem VOR AnachB Routenplaner
Der VOR AnachB Routenplaner kann österreichweit jedes öffentliche Verkehrsmittel mit Fußwegen, Fahrrad- und Autostrecken kombinieren – ganz nach individueller Lust und Laune des Benutzers.
Für diese intermodale Verknüpfung sind über 400 Park+Ride-Anlagen, etwa 450 Leihfahrrad-Stationen sowie über 1.000 Rast- und Parkplätze in ganz Österreich in das Service eingebunden.

Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): Der Verkehrsverbund

Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif- und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen. Sämtliche Regional- und Stadtbusleistungen sowie ein Teil der Schienenverkehrsleistungen werden in der Ostregion durch VOR beauftragt. Die ExpertInnen des Verkehrsverbundes sind auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente und intermodale Mobilität tätig.